Am 11. Oktober 2026 feiert das ortsspezifische „futuristische Oratorium“ „If I Do Not Return“ seine Uraufführung in der Elisabethenkirche in Basel. Das Werk entstand in einem bewusst hierarchiefreien künstlerischen Prozess und verbindet Musik, Stimme, Raum und visuelle Gestaltung zu einer installativen Performance.
Die in Berlin lebende visuelle Künstlerin Theresa Baumgartner, bekannt für ihren skulpturalen Umgang mit Licht und Schatten, gibt mit der Produktion ihr Debüt am Theater Basel. Für „If I Do Not Return“, ein neues Werk der Pianistin Hania Rani, entwickelte sie Bühnenbild, Kostüme und Lichtdesign. Die Elisabethenkirche ist dabei mehr als nur Aufführungsort: Ihre Architektur und Atmosphäre sind unmittelbar in die Inszenierung eingeflossen.
Eine klassische Regie gibt es nicht. Stattdessen entwickelten Hania Rani, die Mezzosopranistin Emily D’Angelo, die Sopranistin Álfheiður Erla Guðmundsdóttir und Theresa Baumgartner das Werk gemeinsam. Der kreative Prozess war bewusst kollaborativ und ohne feste Hierarchien angelegt. Auch ästhetisch löst sich „If I Do Not Return“ von traditionellen Opernkonventionen: Statt großer Gesten und opulenter Bilder setzt die Produktion auf Reduktion, Stille und Dunkelheit.
Ausgangspunkt sind Texte und Musik von John Dowland, dem englischen Lautenisten und Komponisten der elisabethanischen Zeit. Diese werden mit zwei sehr unterschiedlichen zeitgenössischen Referenzen verbunden: Stanisław Lems Science-Fiction-Roman „Solaris“ und David Lynchs „Mulholland Drive“. Aus dieser Verbindung entsteht ein Werk über Feminismus, ökologischen Kollaps, Trauer und Verlust. Das Theater Basel beschreibt die Produktion als „mystische, installative Konzertperformance“. Die Elisabethenkirche wird dabei zu einem eigenen Klang- und Bildraum, in dem historische und futuristische Elemente aufeinandertreffen.
Fotografie von Álfheiður Guðmundsdóttir„Meine Arbeit basiert auf Disruption statt auf Konvention“, sagt Baumgartner. „Wenn man ein Werkzeug benutzt, kann man eine Geschichte erzählen – aber das Werkzeug sollte niemals die Geschichte selbst sein.“Für Baumgartner folgt das Engagement in Basel auf eine Reihe internationaler Projekte. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählt „On the Other Earth“ (2025), eine 360-Grad-Videoinstallation im Somerset House, die 2026 mit dem National Dance Award für den besten Tanzfilm ausgezeichnet wurde. Für Wayne McGregors „Deepstaria“ (2024) verantwortete sie das Lichtdesign; die New York Times hob die „technologische Virtuosität“ der Produktion hervor.Zudem arbeitet Baumgartner seit Langem als Bühnen- und Lichtdesignerin für Hildur Guðnadóttirs „Chernobyl“-Live-Score, der mit dem Opus Klassik Award für die innovativste Live-Show ausgezeichnet wurde. Von 2023 bis 2024 war sie außerdem die erste Visual Artist in Residence bei La Biennale Musica.„If I Do Not Return“ wird vom Neophyt Vokalensemble und dem Kammerorchester Basel begleitet. Die Aufführung dauert etwa 90 Minuten. Tickets sind über das Theater Basel erhältlich.
Eine klassische Regie gibt es nicht. Stattdessen entwickelten Hania Rani, die Mezzosopranistin Emily D’Angelo, die Sopranistin Álfheiður Erla Guðmundsdóttir und Theresa Baumgartner das Werk gemeinsam. Der kreative Prozess war bewusst kollaborativ und ohne feste Hierarchien angelegt. Auch ästhetisch löst sich „If I Do Not Return“ von traditionellen Opernkonventionen: Statt großer Gesten und opulenter Bilder setzt die Produktion auf Reduktion, Stille und Dunkelheit.
Ausgangspunkt sind Texte und Musik von John Dowland, dem englischen Lautenisten und Komponisten der elisabethanischen Zeit. Diese werden mit zwei sehr unterschiedlichen zeitgenössischen Referenzen verbunden: Stanisław Lems Science-Fiction-Roman „Solaris“ und David Lynchs „Mulholland Drive“. Aus dieser Verbindung entsteht ein Werk über Feminismus, ökologischen Kollaps, Trauer und Verlust. Das Theater Basel beschreibt die Produktion als „mystische, installative Konzertperformance“. Die Elisabethenkirche wird dabei zu einem eigenen Klang- und Bildraum, in dem historische und futuristische Elemente aufeinandertreffen.
Fotografie von Álfheiður Guðmundsdóttir„Meine Arbeit basiert auf Disruption statt auf Konvention“, sagt Baumgartner. „Wenn man ein Werkzeug benutzt, kann man eine Geschichte erzählen – aber das Werkzeug sollte niemals die Geschichte selbst sein.“Für Baumgartner folgt das Engagement in Basel auf eine Reihe internationaler Projekte. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählt „On the Other Earth“ (2025), eine 360-Grad-Videoinstallation im Somerset House, die 2026 mit dem National Dance Award für den besten Tanzfilm ausgezeichnet wurde. Für Wayne McGregors „Deepstaria“ (2024) verantwortete sie das Lichtdesign; die New York Times hob die „technologische Virtuosität“ der Produktion hervor.Zudem arbeitet Baumgartner seit Langem als Bühnen- und Lichtdesignerin für Hildur Guðnadóttirs „Chernobyl“-Live-Score, der mit dem Opus Klassik Award für die innovativste Live-Show ausgezeichnet wurde. Von 2023 bis 2024 war sie außerdem die erste Visual Artist in Residence bei La Biennale Musica.„If I Do Not Return“ wird vom Neophyt Vokalensemble und dem Kammerorchester Basel begleitet. Die Aufführung dauert etwa 90 Minuten. Tickets sind über das Theater Basel erhältlich.
Eine klassische Regie gibt es nicht. Stattdessen entwickelten Hania Rani, die Mezzosopranistin Emily D’Angelo, die Sopranistin Álfheiður Erla Guðmundsdóttir und Theresa Baumgartner das Werk gemeinsam. Der kreative Prozess war bewusst kollaborativ und ohne feste Hierarchien angelegt. Auch ästhetisch löst sich „If I Do Not Return“ von traditionellen Opernkonventionen: Statt großer Gesten und opulenter Bilder setzt die Produktion auf Reduktion, Stille und Dunkelheit.
Ausgangspunkt sind Texte und Musik von John Dowland, dem englischen Lautenisten und Komponisten der elisabethanischen Zeit. Diese werden mit zwei sehr unterschiedlichen zeitgenössischen Referenzen verbunden: Stanisław Lems Science-Fiction-Roman „Solaris“ und David Lynchs „Mulholland Drive“. Aus dieser Verbindung entsteht ein Werk über Feminismus, ökologischen Kollaps, Trauer und Verlust. Das Theater Basel beschreibt die Produktion als „mystische, installative Konzertperformance“. Die Elisabethenkirche wird dabei zu einem eigenen Klang- und Bildraum, in dem historische und futuristische Elemente aufeinandertreffen.

Fotografie von Álfheiður Guðmundsdóttir
„Meine Arbeit basiert auf Disruption statt auf Konvention“, sagt Baumgartner. „Wenn man ein Werkzeug benutzt, kann man eine Geschichte erzählen – aber das Werkzeug sollte niemals die Geschichte selbst sein.“
Für Baumgartner folgt das Engagement in Basel auf eine Reihe internationaler Projekte. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählt „On the Other Earth“ (2025), eine 360-Grad-Videoinstallation im Somerset House, die 2026 mit dem National Dance Award für den besten Tanzfilm ausgezeichnet wurde. Für Wayne McGregors „Deepstaria“ (2024) verantwortete sie das Lichtdesign; die New York Times hob die „technologische Virtuosität“ der Produktion hervor.
Zudem arbeitet Baumgartner seit Langem als Bühnen- und Lichtdesignerin für Hildur Guðnadóttirs „Chernobyl“-Live-Score, der mit dem Opus Klassik Award für die innovativste Live-Show ausgezeichnet wurde. Von 2023 bis 2024 war sie außerdem die erste Visual Artist in Residence bei La Biennale Musica.
„If I Do Not Return“ wird vom Neophyt Vokalensemble und dem Kammerorchester Basel begleitet. Die Aufführung dauert etwa 90 Minuten. Tickets sind über das Theater Basel erhältlich.
Für Pressetickets, Interviews und Backstage-Zugang wenden Sie sich bitte an Frau Jules Briccos unter jules@quinto.com.
Inhaltshinweis: Das Werk behandelt die Themen Ökozid und Suizid.

Über Theresa Baumgartner
Theresa Baumgartner ist eine in Berlin lebende, preisgekrönte Lichtdesignerin und visuelle Künstlerin. Ihre Arbeit verbindet Licht, Raum, audiovisuelle Performance, Installation und experimentellen Film.
Ihre künstlerische Praxis hat ihre Wurzeln in der experimentellen Musik- und Clubkultur Berlins. Baumgartner studierte Bildende Kunst und Malerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und entwickelt heute großformatige visuelle Arbeiten für Bühne, Galerie und Film. In den vergangenen Jahren arbeitete sie unter anderem in den Bereichen zeitgenössischer Tanz, Oper, Filmmusik und ortsspezifische Installation.
Theresa Baumgartner ist eine in Berlin lebende, preisgekrönte Lichtdesignerin und visuelle Künstlerin. Ihre Arbeit verbindet Licht, Raum, audiovisuelle Performance, Installation und experimentellen Film.
Ihre künstlerische Praxis hat ihre Wurzeln in der experimentellen Musik- und Clubkultur Berlins. Baumgartner studierte Bildende Kunst und Malerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und entwickelt heute großformatige visuelle Arbeiten für Bühne, Galerie und Film. In den vergangenen Jahren arbeitete sie unter anderem in den Bereichen zeitgenössischer Tanz, Oper, Filmmusik und ortsspezifische Installation.
